Eine Auswahl der für den Jugendkunstpreis 2025 eingereichten Werke wird vom 19.01. bis zum 04.02.2026 im Rathaus der Gemeide Alfter ausgestellt

Im Folgenden wird eine Auswahl mit prämierten und als preiswürdig diskutierten Arbeiten gezeigt.

 

 

Juliane Sistig -      15 Jahre

„Two Faced - Selbstbildnis“

Acryl, Herbstblätter und Müll auf Pappe

1. Preis

 

"Mit diesem Werk möchte ich den Kontrast zwischen dem Abfall der Natur, und dem Abfall des Menschen darstellen.

Während die Natur einen farbenfrohen Teppich aus Blättern zaubert, die vergehen und erneut zu Leben werden, verschmutzen die von Menschen hergestellt und weggeworfenen Kunststoffe unseren Planeten. 

Die letzten Wochen habe ich sowohl Herbstblätter als auch Müll aus der Natur gesammelt, um ihn für dieses Projekt zu recyceln."

 

 

 

 

Johann Buchholz -     16 J

„Weit weg vom Dreck“

Acryl auf Leinwand

mit Mülltonnendeckel als Bildträger

2. Preis

 

Kunst gegenüber Müll

Natur gegenüber Verstädterung

Heimat gegenüber Weite Welt

Wärme gegenüber Kälte

Tag gegenüber Nacht

Ruhe gegenüber Unruhe

Hoffnung gegenüber Zerstörung

 

 

Canan Medina Aksar    -    17 J.

Fernweh

Öl auf Leinwand

 

 

 

Maya Gelrich - 18 J.

Highway to hell

Acryl und Collage

 

 

 

Klara Hillinger   

Melancholie -

Gouache und Acryl auf Leinwand

 

 

 

 

Theo Larue -         15 Jahre

„Warte kurz – Wie herum?“

Fotocollage

3. Preis

 

Die Collagen sind mit meinen eigenen Fotografien digital von mir gestaltet worden.

Die zweite meiner Collagen nennt sich: „Warte kurz, wie herum?!“ Das Thema beschreibt, wie auch schon in der ersten Collage, Reflexionen, die ich an verschiedenen Orten, auf z.B. Reisen oder Ausflügen aufnehmen konnte. Diese Bilder jetzt stammen aus Bonn, Posen (Polen), und Südtirol. (Reihenfolge von links nach rechts)

Wichtig zum Verständnis des Titels: „Warte kurz, wie herum?!“ ist, dass ich die Bilder dieser Collage in der Bildbearbeitung vertikal gespiegelt habe. Dies soll einen Moment der Verwunderung erzeugen.

Meine Technik besteht aus zwei wesentlichen Faktoren: 1.: Einer stimmigen, passenden Umgebung und 2.: Einer Spiegelung in einer Pfütze o. Ä.

In der Bildbearbeitung greife ich auf konventionelle Wege der Bildoptimierung zu, wie das Einstellen von Sättigung und Kontrast. Das Nutzen von Künstlicher Intelligenz als Hilfe schließe ich aus und wurde bei den Fotos nicht verwendet

 

 

 

 

Marisol Voß-Garcia -   12 Jahre

„Erdbeeren im Glas“

Buntstiftzeichnung

Besondere Anerkennung

 

 

 

 

Miriam Contzen    -    17 J.

Alte Werte, neue Werte – welche Werte?

Acryl auf Leinwand

Besondere Anerkennung

 

"in meinem Werk habe ich 3 Gemälde geschaffen, die gemeinsam ein modernes Abbild der antiken Göötter Aphrodite, Justitia und Poseidon zeigen.

In der Antike standen sie für  bestimmte Werte; Poseidon für das Meer und seine Macht, Aphrodite für Schönheit und Liebe, Justitia für Gerechtigkeit. Doch in meiner Darstellung ... spiegeln sie die Verzerrung und Korruption in der heutigen Zeit wider.

 

Aphrodite verkörpert nicht mehr die natürliche Schönheit, sonder die unnatürlichen Schönheitsideale der modernen Gesellschaft, die man besonders in den sozialen Medien eingetrichtert bekommt. Ihr Körper ist ungesund und übertrieben geformt - große Brüste, schmale Taille, breite Hüfte. sie zeigt, wie der ursprüngliche Wert "Schönheit" zu künstlicher Perfektion und unrealistischen Standards geworden ist.

 

Justitia, einst das Symbol der Gerechtigkeit, trägt ... keine Augenbinde mehr: sie sieht und urteilt voreingenommen. Ihre Waage ist stark zur Seite geneigt und das Schwert fehlt vollkommen. Damit möchte ich ausdrücken, dass Gerechtigkeit heute nicht mehr gleich für alle ist. ....

 

Poseidon ist ... nicht mehr der Gott des Meeres, sondern er steht auf einem Haufen Müll, der aus dem Meer stammt. Statt des Dreizacks hält er einen Kescher in der Hand, ein Symbol für die Verschmutzung und Ausbeutung der Ozeane. Der Ozean soll hier stellvertretend die ganze Natur darstellen.

 

 

 

Toni Schalllenberg -    18 Jahre

„Euphoria“

Acryl, Graffiti, Zeitungspapier, Blattgold, Druck

 

 

 

 

Lina Schäfer -       12 Jahre

„Mein grünes Zuhause“

Objekt aus unbearbeiteten und bearbeiteten Naturmaterialien

Besondere Anerkennung

 

 

 

      Schirmherr: Dr. Rolf Schumacher

                       Bürgermeister der Gemeinde Alfter

Zum 7. Mal hat der Verein Witterschlicker HeimatKultur e.V. dieses Jahr seinen Jugendkunstpreis ausgeschrieben. Den Kontakt der Jugend mit Kunst nicht abreißen lassen, gerade in dem Alter, in dem ein unbefangener Umgang mit ihr nicht mehr selbstverständlich ist; das war die Absicht des Witterschlicker Künstlers Erich Beck, dem Initiator des Preises.

 

Thema und Technik konnten frei gewählt werden. 

 - Zeichnung, Druck, Malerei, Mischtechnik, Plastik, Skulptur,  Digital -   Auch Arbeiten aus dem Kunstunterricht durften eingereicht werden. 15 Teilnehmer/innen hatten ingesamt 31 Arbeiten eingereicht.

 

Im Folgenden wird eine Auswahl gezeigt.

 

1. Preis - Freya Mohr.  17 J.

für die Werkgrupe "Konsumverhalten"

 

"Größer als ich"  -  ca 70 x70

Acryl auf Verackungskarton  

"Die ganze Welt steht vor der selben Katastrophe"

ca 50 x 35  -  Acryl und Collage auf Packapier

r

"Künstlicher Konsum" 

ca. 67 x 40  -  Acryl auf Verpackungskarton

 

2. Preis  -   Lilly Schreiner  -  13 J.

"Defessa Mater Natura"  

(Die erschöfte Mutter Natur)  -  40 x 50  Aquarellfarben, Blattgold, Acryl, Fineliner und Bleistift auf Aqurellapier

 

Johann Bucholz- 13 J.

"Heimat"  ( 3. Preis) -  ca 40 x 30  -  Acryl auf Holz unter Verwendung von Flüssiggummi

"Ritter Rost"  -  30 x 40  Acryl auf Leinwand

-Entwurf für ein Plakat zur Schulaufführung des Musicals

 

Lara Volkmer  -  17 J.

"Roots to be back" (3. Preis) 

Tryptichon 3x  52 x 72  - Bleistift auf Papier

 

Anerkennungen

Paula Wübben - 18 J.

"Junge Erwachsene" - 

Büste aus Ton - H.: 25 cm

 

"Wie die Ruhe vor dem Sturm" - Ölfarbe - 50 x70

 

"Meine Mutter 1999"

Acrylauf Leinwand - 40 x 50

 

Veronika Borowkow - 13 J.

"Trauerschwan"

Bleistiftskizze - 21 x 27,5

 

 

Marie Brems - 18 J.

"Apokalypse"

Fineliner auf Papier  - 299,7 x 42

 

Julia Scchmale - 15 J.

"Schwanensee"

Bleistiftzeichnung, aquarelliert - 29,7 x 21

 

"Entscheidung"              Acryl und Farbstift auf Leinwand - 80 x 100

 

Chiara Dewitz - 17 J.

"Das Spiel der Sprichwörter"

Acryl auf Leinwand - 50 x 60

 

Annabell Heyer - 16 J.

"Neymar"

Filzstift auf Papier - 50 x 70

 

"Der Blick in die Flinte"

Acryl auf Leinwand -50 x 50

 

Toni Schallenberg - 16 J.

"Chaos"

Acryl auf Leinwand - 50 x 50

 

 

 

Sofia Ridiger  -  15 J.  -  "Hunter and Grey"

Ölfarben  -  50 x 70

 

Nachstehend eine Auswahl aus der Ausstellung zum Jugendkunstpreis 2021

Plakatmotiv: "Im Traum kann ich fliegen"

Sonja Maria Bitter, Teilnehmerin am Jugendkunstpreis 2019

 

1. Preis  -  Jana Sommerhof, 17 J. - Survivor" -

Mischtechnik- Buntstift, Fineliner, Nagellack

Beeindruckend der Mut, Einblick in das eigene Seelenleben zu geben, die inneren Kämpfe sichtbar zu machen. Mit großer bildlicher Ausdrucksstärke undd hoher künstlerischer Qualität ist Jana dies mit der Bildfolge „Survivor „ gelungen.

 

Der Dank für die Teilnahme am Wettbewerb zum Jugendkunstpreis geht an alle jungen Künstlerinnen und Künstler. Jede ihrer Arbeiten ist eine Anerkennung wert. Sie können  hier nicht alle besprochen werden, auch weil einige mehr als eine Arbeit eingereicht haben. Die Jury befand aber, dass außer der Vergabe der 4 Hauptpreise die Vergabe von Sonderpreisen erfolgen sollte.

 Bleistiftzeichnung

So einfach der Bleistift als Zeichengerät auch ist; er ermöglicht ausdrucksstarke Bilder.

 

Freya Boege - 15 J. - "Aufbruch in eine helle Zukunft"

Hunderttausende haben sich  seit Beginn des 19. Jahrhunderts von Bremerhaven aus auf den Weg in die Neue Welt gemacht, um der Not und der Enge der alten Heimat zu entfliehen.  Der vom Betrachter aus nach vorn gerichtete Blick der Figuren des Denkmals und die Lichtstimmung, die  Freya auf dem eingefangen hat, versinnbildlichen die Hoffnung der Auswanderer auf eine bessere Zukunft.

 

Eva Appelius - 18 J. - "1969 - Die erste Mondlandung"

Digital erzeugte Grafik

Eigene Gefühle zum Ausdruck zu bringen, ist nicht jedem gegeben. Schwieriger noch ist es, die Gefühle anderer bildhaft auszudrücken. Mit ihrer Abstraktion ist Eva Appelius  der Versuch gelungen, die von ihr vermuteten Gefühle von Kindern in eine Abstraktion umzusetzen.

Die Jury sprach für das Bild eine besondere Anerkennung aus.

 

Ida Wübben - 13 J. -  "Gemeindeleben"

Digital erzeugtes Gemälde

Man muss schon genau hinsehen, um zu entdecken, dass auf dem Wimmelbild von Ida wirklich alles erfasst ist, was in der ev. Kirchengemeinde am Kottenforst an Aktivitäten angeboten wird. Das scheinbar naive Bild mit seinen einfachen Formen, seiner ausgewogenen Gliederung und seiner fröhlichen Farbigkeit dokumentiert eine  lebensbejahende Einstellung  und das „Wir-Gefühl“ in der Gemeinde. Die Jury sprach für das Bild eine besondere Anerkennung aus.

 

 

 

 

 

 

 

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