Witterschlicker Heimatkultur e.V.
Witterschlicker Heimatkultur e.V.

Generalanzeiger  vom 27.05.2019  von Sonja Weber

Alfter-Witterschlick. Beim Hofcafé im Haus Kessenich gab es Folk, Rock und Pop. Für dieses Jahr sich der Verein Witterschlicker Heimatkultur noch einiges vorgenommen.

Seit 2012 dient das Hofcafé im Haus Kessenich als Treffpunkt für Jung und Alt. Von April bis Oktober wird im historischen Ambiente des denkmalgeschützten Fachwerkhauses nachmittags bei Kaffee und Kuchen geklönt, während abends ein Kulturprogramm bei deftigen Speisen für Unterhaltung sorgt. Liebgewonnene

Tradition ist auch das frische Brot von Bäckermeister Bodo Penkert. Nach traditionellem Rezept wird das Roggenmischbrot aus Natursauerteig, Salz und Wasser im historischen Backes aus dem 18. Jahrhundert hergestellt.

Vorsitzender gesucht

Am Freitag gehörte die kleine Bühne im Innenhof des Hauses Kessenich der Band Graureiher, die mit selbst geschriebenen Songs eine Mischung aus Folk, Rock und Pop boten. „Zwischen dem Nachmittags- und Abendprogramm findet immer ein kleiner Generationswechsel statt“, sagte Helmbrecht Boege, Schriftführer und stellvertretender Vorsitzender des Vereins Witterschlicker Heimatkultur.

Das Programm gestalten Bands, Chöre oder Gruppen, die einen Bezug zum Ort haben. „Im Fall der Graureiher kommt Bandleader Ulrich Böhmer aus Witterschlick“, so Boege, der den Heimatkultur-Verein nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Pfister stellvertretend führt. Er wünscht sich, dass das Amt des Vorsitzenden bald wieder besetzt werden kann.

Würdigung für Erich Beck

„Es wäre schön, wenn sich jemand finden würde, der im Ort verwurzelt ist“, sagt er. Neben dem Hofcafé soll es in diesem Jahr weitere Veranstaltungen geben. Im Sommer soll der nächste Jugendkunstpreis ausgeschrieben und die Werke der jungen Künstler im Haus Kessenich ausgestellt werden. Ebenso ist eine Werkschau zum 75. Geburtstag des örtlichen Künstlers Erich Beck geplant.

Die Dauerausstellung „Vom Bauerndorf zum Industriestandort“ zur Geschichte Witterschlicks ist jeden ersten Sonntag im Monat, 15 bis 17 Uhr, sowie zu den Öffnungszeiten des Hofcafés im Haus Kessenich, Hauptstraße 268, und nach telefonischer Absprache (0228/644356) zu sehen.

 

SCHAUFENSTER VORGEBIRGE 

04.04.19, 13:53 Uhr

Alfter-Witterschlick -

(fes) Über neue Ideen und Altbewährtes dürfen sich die Witterschlicker in den kommenden Monaten freuen. Auf seiner Jahreshauptversammlung hat der Verein „Witterschlicker HeimatKultur“, der im vergangenen Jahr sein Zehnjähriges feierte, nun sein Jahresprogramm präsentiert

Allerdings mit einem Wermutstropfen: Mit einer Schweigeminute gedachten die Mitglieder ihres langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Pfister, der im Januar nach schwerer Krankheit verstorben war. Anschließend fand sich leider niemand, der den vakanten Vorstandsposten übernehmen wollte.

Schriftführer Helmbrecht Boege, zugleich auch Vize-Vorsitzender, hofft, dass sich noch jemand finden wird: „Wir brauchen Verjüngung und wünschen uns jemand, der hier in Witterschlick seine Wurzeln hat.“

Trotz allem können sich die Planungen rund um den Verein und das historische Haus Kessenich an der Hauptstraße 268 sehen lassen.

Dauerausstellung: An jedem ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr (außer im September) ist bei freiem Eintritt die Museums-Etage im Haus Kessenich geöffnet. Gezeigt wird hier die immer noch beliebte und häufig besuchte Dauerausstellung „Vom Bauerndorf zum Industriestandort“. Allerdings soll die Ausstellung „aufgefrischt“ und um neue Aspekte ergänzt werden.

Sonderausstellung mit Erich Beck:

Im vergangenen Jahr wurde der Künstler Erich Beck, zugleich Gründungsmitglied des Heimatvereins, 75 Jahre alt. Eine bereits für 2018 geplante Sonderausstellung mit Werken des Malers, Bildhauers und Fotokünstlers musste aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden. Beck, mittlerweile 76 Jahre alt, wird eine Auswahl seines Œuvres nun voraussichtlich nach den Sommerferien im Haus Kessenich zeigen.

Jugendkunstpreis:

Ausgelobt wird in diesem Jahr auch wieder der Jugendkunstpreis. Teilnehmen können junge Talente zwischen 13 und 18 Jahren aus der Gemeinde Alfter, aber auch von Schulen, die auch von Alfterer Jugendlichen besucht werden. Sie können ihrer Kreativität wie immer freien Lauf lassen, Themen und Techniken sind freigestellt. Der Preis wird nach den Sommerferien ausgeschrieben, die Ausstellung ist für Anfang November geplant. Derzeit werden noch Sponsoren für die Preise geworben.

Fotowettbewerb auf Facebook:

Was mir an Witterschlick gefällt“ – so lautet der Arbeitstitel eines geplanten Fotowettbewerbs im sozialen Netzwerk Facebook. „An diesem Wettbewerb können Interessierte relativ einfach teilnehmen, indem sie ihre Fotos einfach hochladen“, erläuterte Boege. Die Idee kam von Beisitzer Michael Weinz, der auch den Internetauftritt des Vereins pflegt. Eine Ausstellung mit den Fotografien ist für Anfang 2020 im Haus Kessenich geplant

Hofcafé und Adventsnachmittag:

Auch in diesem Jahr öffnet wieder jeden vierten Freitag im Monat von April bis Oktober 2019 von 16 bis 21 Uhr das beliebte Hofcafé im Haus Kessenich seine Pforten. Die Saison beginnt am 26. April und endet am 11. Oktober vor den Herbstferien. Neben kulinarischen Spezialitäten wird es auch wieder ein Live-Programm mit Chören und Musikern aus dem Ort geben. Zusätzlich öffnet am Sonntag, 8. Dezember, das Café zum Adventsnachmittag.

Weitere Ideen:

Am Sonntag, 8. September 2019, findet der Tag des offenen Denkmals statt, an dem der Verein ebenfalls das Haus Kessenich öffnen möchte. Hier laufen noch die Planungen.

Der Ortsausschuss würde gerne auf dem Dorfplatz an der Hauptstraße einen öffentlichen Bücherschrank aufbauen sowie ein Depot für die Schachfiguren für das Schachspiel auf dem Dorfplatz. Hieran möchte sich der HeimatKultur-Verein finanziell und organisatorisch beteiligen.

Aktiv, aber auch finanziell beteiligt sich der Verein daran, die Holz-Sitzgarnituren auf dem Dorfplatz zu pflegen und Papierkörbe mit Ascher anzuschaffen. Angeboten werden sollen auch Vorträge und Führungen zu heimatkundlichen Themen.

 

Generalanzeiger vom 03.04.2019     von Susanne Träupmann

Alfter-Witterschlick. Der Verein „Witterschlicker Heimatkultur“ findet keinen Nachfolger für den verstorbenen Wolfgang Pfister. Um sich breiter aufzustellen, will der Vorstand nun neue Mitglieder werben.

 

Die Lücke, die der Tod von Wolfgang Pfister im Verein „Witterschlicker Heimatkultur“ hinterlassen hat, lässt sich nicht so leicht schließen. Wie berichtet, war der Vorsitzende im Januar nach schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren gestorben.

Dass es alles andere als einfach sein wird, einen Nachfolger für ihn zu finden, stellten auch die Mitglieder am Montag bei ihrer vorgezogenen Mitgliederversammlung im Lokal Lambertushof fest, wo sich niemand für diese Aufgabe fand.

Gewählt wurden deshalb lediglich zwei Beisitzer. Dies sind Christel Memering, Ortsausschussvorsitzende von Witterschlick, und Michael Weinz. Als Musiker der Irish Folk Band „Déardaoin“ hatte Weinz schon häufig im vom Verein veranstalteten Hofcafé im Haus Kessenich gespielt und auf Wunsch von Pfister seit September 2018 den Vorstand als kooptiertes Mitglied unterstützt. „Ich möchte mich kulturell in Witterschlick einbringen“, erklärte Weinz sein Engagement. Als ersten Schritt hat er in den vergangenen Wochen die Homepage und die Facebookseite des Vereins auf Vordermann gebracht.

Hofcafé im Haus Kessenich wird fortgesetzt

Als stellvertretender Vorsitzender fungiert nach wie vor Helmbrecht Boege, Kassenwartin ist Ortsvorsteherin Sigrit Pippon und weiterer Beisitzer Knut Kiesewetter. Im Großen und Ganzen zeigte sich Boege in seiner Bilanz zufrieden, auch wenn einige Veranstaltungen aus organisatorischen Gründen nicht realisiert werden konnten. So finde die Dauerausstellung „Vom Bauernhof zum Industriestandort“ im Haus Kessenich zwar grundsätzlich ein positives Echo, die Besucherzahlen stagnierten jedoch auf niedrigem Niveau. Daher wolle der Verein für einen bestimmten Zeitraum einige Exponate austauschen. Der Jugendkunstpreis, der im vergangenen Jahr nicht überreicht wurde, soll 2019 verliehen werden. Ebenso ist eine Werkschau zum 75. Geburtstag des ortsansässigen Künstlers Erich Beck geplant.

Neu in diesem Jahr wird ein Fotowettbewerb auf Facebook sein. Unter dem Titel „Was mir an Witterschlick gefällt“ können die Teilnehmer ihre Vorstellungen veröffentlichen – eine Jury aus Fachleuten und Usern soll die Beiträge beurteilen. Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für das monatliche Hofcafé. Chöre und Bands sollen jeweils freitags am 26.April (Saisonstart), 24.Mai, 19.Juli, 13.September und 11.Oktober die Besucher begeistern. Offen ist noch, wer im Juni und August auftritt. Vorschläge seien willkommen, so Boege. Intensivieren will der Verein zudem seine Werbung um neue Mitglieder.

 

 

 

Generalanzeiger - 01.10.2018

Alfter-Witterschlick.

Seit zehn Jahren macht sich der ehrenamtliche Verein um die Ortshistorie verdient und organisiert Ausstellungen. Im Jahr 2012 kam das Hofcafé dazu.

Der Verein Heimatkultur in Witterschlick kann stolz auf sich sein. Zehn Jahre sind seit der Gründung am 28. August 2008 vergangen. Seitdem arbeitet der Förderverein die Geschichte und das kulturelle Erbe des Ortes auf. Unterstützt von der Gemeinde Alfter, liegt der Fokus vor allem auf der Pflege und Instandhaltung des denkmalgeschützten Hauses Kessenich an der Hauptstraße. Seit 2012 finden dort regelmäßige Hofcafés statt, die zum Treffpunkt zahlreicher Witterschlicker geworden sind.

Kein Wunder also, dass der Förderverein seinen runden Geburtstag, musikalisch umrahmt von den Liedern des Kirchenchores St. Lambertus und den Folk-, Rock- und Popsongs der „Graureiher“, natürlich dort beim Hofcafé mit Gründungsmitgliedern, Freunden und Förderern feierte. Gründungsmitglied und Ortsvorsteherin Sigrit Pippon nutzte die Gelegenheit, um die vergangene Dekade Revue passieren zu lassen.

Jüngere Mitglieder gesucht

Sie erzählte von den Vorbereitungen zur 850-Jahr-Feier Witterschlicks 2005, als dem früh verstorbenen Ortsausschussvorsitzenden Walter Buchholz die Idee kam, den Backes im Haus Kessenich in die Aktivitäten einzubeziehen. Eine Vorstellung, die mangels Geld für die Reparatur des Ofens zunächst zurückgestellt und schließlich 2008 realisiert wurde. Als 2007 die im Obergeschoss vermietete Wohnung frei wurde, entschied man sich gegen eine Weitervermietung. Stattdessen wurden die Planungen für ein Heimatmuseum aufgenommen. Es folgten eine Renovierung und die erste Ausstellung, mitverantwortet von dem Fördervereinsvorsitzenden Wilhelm Windhuis, den 2010 Wolfgang Pfister ablöste.

2012 ging das Hofcafé an den Start, das besonders an lauen Sommertagen gut gefüllt ist. Für Bürgermeister Rolf Schumacher ist das Haus Kessenich „ein Beispiel der Bürgerbeteiligung. Die Politik hat die Rahmenbedingungen geschaffen, Unternehmen sind auch dabei.“ Auch der Künstler Erich Becker, der gemeinsam mit dem ehemaligen Rektor der Witterschlicker Grundschule, Helmut Fuhs, die erste Ausstellung auf den Weg gebracht hatte, überreichte ein Geburtstagsgeschenk: Haus Kessenich als Gemälde. Für die Zukunft wünscht sich Ortsvorsteherin Pippon vor allem „mehr jüngere Mitglieder, die auch mal mit anpacken“. Der Verein zählt zurzeit 46 Mitglieder.

 

Schaufenster, 02.10.2018

Alfter-Witterschlick -

(fes) Viele Glücksfälle und eine Menge engagierte Hände haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass der Verein „HeimatKultur Witterschlick“ eine richtige Erfolgsgeschichte geworden ist. Jetzt feierte der Verein mit Bürgermeister Rolf Schumacher anlässlich des jüngsten Hofcafés im Haus Kessenich sein 10-jähriges Bestehen.

Natürlich gab es auch ein Geburtstagsgeschenk. Das übergab der Künstler und Mitbegründer Erich Beck dem Vereinsvorsitzenden Wolfgang Pfister: Ein Gemälde, das das historische Haus Kessenich zeigt. Hier ist in der ersten Etage seit dem 20. September 2008 die Heimatstube des Fördervereins untergebracht, in der immer wieder sehenswerte Ausstellungen zur Historie des Ortes gezeigt werden. Dauerhaft gibt es hier seit einiger Zeit auch eine Vitrine mit historischen Exponaten. Ortsvorsteherin Sigrid Pippon erinnerte in ihrer Ansprache an die Anfänge, die bis zur 850-Jahrfeier Witterschlicks 2005 zurückreichen. Der viel zu früh verstorbene Ortsausschussvorsitzende Walter Buchholz hatte seinerzeit die Idee, den Backes, also den historischen Backofen im Haus Kessenich, mit in die Feierlichkeiten einzubeziehen. Sogar ein Ofenbauer wurde bestellt, der herausfand, dass der Backes voll funktionsfähig ist. Es fehlten allerdings die Ofenklappe und ein Kamin und das nötige Kleingeld, um alles wieder herzurichten. Drei Jahre später war es dann doch soweit und der wiederhergestellte Backofen wurden an den Heimatverein übergeben. 2007 wurde die Wohnung im Obergeschoss des Hauses Kessenich frei. Bewohnt hatte sie zuletzt der ehemalige Gemeindebrandinspektor. Die damalige Bürgermeisterin Bärbel Steinkemper und Ex-Verwaltungschef Engelbert Skwortz nutzten die Gunst der Stunde und sorgten dafür, dass die Räume nicht mehr vermietet wurden, sondern dem Heimatverein zur Verfügung gestellt werden konnten.

Dann kam eins zum anderen, 50 Interessierte folgten an Pfingsten 2007 einer Informationsveranstaltung zur Vereinsgründung, zwischenzeitlich wurde das Haus Kessenich von Architekturstudenten der Technischen Hochschule Aachen vermessen, um die alte Architektur zu begreifen. Als weiterer Glücksfall erwies sich, dass der Ausbau des Hauses mit Hilfe des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) gefördert werden konnte, allerdings drängte die Zeit. Innerhalb eines Jahres musste alles fertig sein, um die Gelder auch zu bekommen: „Unsere Verwaltung gab mächtig Gas“, so Pippon. Der Verein wurde offiziell am 28. August 2008 gegründet, erster Vorsitzender war Wilhelm Windhuis. Als dritter Glücksfall erwies sich die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Rektor der örtlichen Grundschule, Helmut Fuhs, und dem Künstler und Handwerksmeister Erich Beck, die die erste Ausstellung auf die Beine stellten. Unterstützung gab es auch von Bäcker Bodo Penkert. 2012 konnte Edeka-Kaufmann Robert Schwindt mit ins Boot geholt und das Hofcafé gestartet werden. Heute zählt der Verein 46 Mitglieder. Neben diversen Ausstellungen wurde im Haus Kessenich auch ein paar Mal der Jugendkunstpreis verliehen. Anlässlich des Jubiläums sangen der Kirchenchor von St. Lambertus und Witterschlicker Folkband „Graureiher“.

 

Haus Kessenich

Hauptstraße 268
53347 Alfter- Witterschlick

Kontakt

Witterschlicker Heimatkultur e.V.

Servaisstraße 69

53347 Alfter- Witterschlick

 

info@witterschlicker-heimatkultur.de

T.:  0228 / 644 356

M.: 0176 480 413 06

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